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LANGE Anreise, LANGES Laufen, LANGE Rückfahrt...

… das sind wir Saarländer ja gewohnt. Daher konnte uns der Austragungsort des diesjährigen JAKT im brandenburgischen Wilhelmshorst auch nicht abschrecken.


Aufstellung zu den Staffelstarts im Kiefernwald

Zeitschätzübung auf dem Schulcampus

gespanntes Zuhören bei der Fragerunde mit dem Bundeskader

PostenJAKT

den Golf-OL erfolgreich gemeistert

Von den ursprünglich sieben saarländischen Jugendlichen folgten fünf der Einladung zum Jugend-Anschluss-Kader-Treffen am ersten Novemberwochenende. Während Lucas Imbsweiler, Ben Reinert und Lisa Kästner bereits erfahrende JAKTler sind, war es für Lukas Becker und Anne Kästner eine neue, spannende Erfahrung. Begleitet wurden wir in diesem Jahr von Anja Kästner und natürlich wieder von Nina, die ja dieses tolle Wochenende mit „erfunden“ hat.

Am Freitag nach der langen Anreise gab es einen Nachtsprint. Ein paar virtuelle Mauern, die in der Dunkelheit auf der Karte nur schwierig zu erkennen waren, brachten manche Läufer ganz schön zur Verzweiflung und eigentlich zu Disqualifikationen. Aber ganz so streng hat es Bahnlegerin Nina dann doch nicht gesehen und die Laufeinheit mit Stirnlampe machte sehr viel Spaß. Eine kleine Kennenlernrunde am Abend machte uns Jugendliche aus ganz Deutschland im Alter von 12 bis 20 Jahren miteinander bekannt. Eigentlich ist das JAKT ja nur bis 18, aber Nina hatte drei C-Kader-Läufer gewinnen können, dabei zu sein. So konnten wir von Colin Kolbe, Erik Döhler und Veit Slodowski ganz viele Tipps und Erfahrungsberichte bekommen. Auch B-Kader-Läufer Bjarne Friedrichs war mitgekommen, um mit uns Erfahrungen zu teilen.

Der Samstagmorgen begann mit einen Warm-up, das aus (ganz schön langem und schnellen) Laufen und danach Dehnen bestand. Beim Frühstück, das die fleißigen Helfer vom OK Mark Brandenburg liebevoll zubereitet hatten, konnten wir uns stärken und dann den Ausführungen von Colin zu Motivation für Training und Wettkampf lauschen. Für das erste Waldtraining danach waren alle hochmotiviert ;-) . Beim Staffelstarttraining mit vielen Gabelposten war genaues Orientieren und Schnelligkeit, die in den schönen Kiefernwäldern durchaus möglich war, gefragt. Nach einer Mittagspause war das zweite Training am Nachmittag dagegen eher extensiv. Viele Technikschlaufen konnten belaufen werden. Möglich waren Kompass-, Vielposten- und Höhenlinien-OL. Am Abend folgte eine Fragerunde an die Kaderläufer. Das war total interessant und hilfreich für weitere Trainings und Wettkämpfe. Nach einem weiteren Gruppenspiel, das die Jugendlichen des veranstaltenden Vereins für uns organisiert hatten, zogen sich die Erwachsenen Betreuer zu einer erneuten Diskussionsrunde zurück und wir in unsere Schlafsäcke.

Auch am Sonntag, der wieder mit einen (etwas kürzeren) Warm-up begann, hatten wir beim danach folgenden Partner-Golf-OL eine tolle intensive Einheit. In Zweierpaaren, bunt über die Bundeslandgrenzen gemischt und entsprechend dem OL-Niveau zusammengestellt, sind wir gestartet. Nicht nur bei diesem Training ergab sich die Möglichkeit, die anderen Jugendlichen aus Deutschland besser kennenzulernen. Das war eine tolle Erfahrung. Das wunderschöne, lehrreiche und anstrengende Wochenende mit vielen tollen Trainings war viel zu schnell wieder vorbei. Mehr als 30 Laufkilometer hatten auch die Jüngsten am Sonntagmittag in den Beinen. Die Heimreise ging leider nicht ganz so schnell, aber mit Schlafen, Trainingspläne schmieden und „Wer bin ich?“-Spielen vergingen auch diese acht Stunden in guter Laune.

Vielen Dank an die vielen fleißigen Helfer vom ausrichtenden Verein und natürlich an Nina, die mal wieder richtig schöne Trainings vorbereitet hatte.

(Bilder: Peter Gawlitza)

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Autor: Anne und Anja Kästner
Eingestellt am: 06.11.2018