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Traditioneller Thüringer 24-Stunden-OL in Trockenborn-Wolfersdorf

Am ersten Juniwochenende fand in Trockenborn-Wolfersdorf der 22. Thüringer 24-Stunden-OL statt. Der zweijährlich stattfindende Lauf ist einer der größten und beliebtesten Läufe, der jedes Mal zahlreiche OLer aus ganz Deutschland und darüber hinaus anlockt.


AKK: Alle Kinder Können's oder doch nur Alles Kunterbuntes Konfetti?

Das 24h-Team fix und fertig

Jacob am Endposten

"Das führende Team" mit Nina Döllgast erreichte Platz 2 in der 12h-Wertung

Auch das Saarland war mit einer kleinen Gruppe vertreten und stellte sowohl eine 24-Stunden-Staffel als auch eine 12-Stunden-Staffel mit nur Jugendlichen.

Was heißt jetzt eigentlich 24-Stunden-OL? Für alle, die den Wettkampf nicht kennen, eine kurze Erklärung: Es gibt drei Kategorien: den 24-Stunden Hauptlauf, den 6-Stundenlauf für die unter 14Jährigen und den 12-Stundenlauf. In denen jeweiligen Kategorien läuft man über die gegebene Zeit mit seiner Staffel, wobei immer eine Person im Wald sein muss. Es gibt vorgegebene Bahnen, die in mehr oder weniger freier Reihenfolge gelaufen werden dürfen. So muss man vorher mit seinem Team genau planen, wer welche Strecke wann läuft, um die Stärken des Teams optimal zu nutzen und möglichst viele Bahnen zu absolvieren. Die Staffeln bestehen aus 2-6 Personen.

Los ging es am Freitag mit der Anreise, wobei viele das verlängerte Wochenende für eine verfrühte Anreise mit Sightseeing auf dem Weg oder ähnlichem nutzten. Erstmal angekommen ging es ans Zelte aufbauen und das allgemeine Einleben auf dem herrlichen Campingplatz.  Hier wurde einem alles geboten, vom Schwimmbad bis zur Sauna. Am nächsten Morgen ging es dann früh los, da um 9 Uhr schon der gemeinsame Start aller drei Kategorien war.

Das Gelände war sehr schön und vor allem sehr abwechslungsreich. Sowohl von der Belaufbarkeit als auch der Struktur des Geländes, welches größtenteils von großen Höhenzügen bestimmt wurde, war alles geboten, was das OLer-Herz begehrt.

Trotz des frühen Beginns machte sich schon bald die Hitze breit. So zog der Tag mit vielen Läufen schnell dahin, Pläne wurden geändert und umgeworfen, viele Kilometer und Höhenmeter abgelaufen und Posten gesucht und gefunden. Gegen Abend ging es für die 12-Stunden-Staffel bald auf das Ende zu und es wurde noch mal richtig knapp mit der letzten Bahn. Währenddessen ging es für die 24h-Läufer langsam auf die Dämmerungs- und Nachtbahnen, auf denen die Läufer neben den üblichen Problemen im Wald mit Dunkelheit und Nässe zu kämpfen hatten. Gegen neun Uhr am nächsten Morgen hatten auch sie es geschafft.

Die beiden saarländischen Teams konnten mit ihrem Ergebnis sehr zufrieden sein. Das 12h-Team mit dem Namen „AKK“ bestehend aus Lucas Imbsweiler, Hannah Imbsweiler, Jacob Imbsweiler, Ben Reinert, Anne Kästner und Lisa Kästner erreichte nach 70,1 Kilometern Luftlinie einen guten 24. Platz unter 88 Mannschaften. Das Team „fix und fertig“ bestehend aus Martin Hennseler (Gastläufer aus Seesen), Jacob Britz, Philippe Imbsweiler, Moritz Torgau, Anja Kästner und Pia Schneider erlief mit 127,9 Kilometern und 37 Wechseln den 29. Platz bei 78 24h-Teams. Eine tolle Leistung!

Nach der Siegerehrung hieß es gemütlich zusammenpacken und die lange Heimreise antreten. Nach und nach löste sich die riesige OLer-Zeltstadt wieder auf. Alles in allem war es ein sehr schönes und spannendes OL-Wochenende, das aber auch sehr kräftezehrend war. Und doch hatten alle sehr viel Spaß bei diesem Wettkampf der besonderen Art.

(Bilder: Kästner, Härtelt, Dersch-Kollenbach)

 

Links:

Homepage 24h-OL

Ergebnisse

Trailer von Elias

Stimmungsfilm von Elias

 

Autor: Ben Reinert
Eingestellt am: 23.06.2019