Was ist OL?  ·  Mach mit!  ·  k-O-ntakt 

Auch dieses Jahr wird es wieder eine SaarlandCup-Wertung geben.  Den zuletzt aktualisierten Stand der Gesamtwertung gibt es beim Klick auf die Überschrift oben.

Die Kategorien 2017

Bei den Kategorien gilt weiter die auf der Fachtagung am 11. September 2010 beschlossene Einteilung, hier mit den aktualisierten Jahrgängen:

  • Kinder: D-10 und H-10 (Jahrgänge 2007 und jünger)
  • Schüler: D11-14 und H11-14 (Jahrgänge 2003-2006)
  • Jugend: D15-18 und H15-18 (Jahrgänge 1999-2002)
  • Elite: D19-39 und H19-39 (Jahrgänge 1978-1998)
  • Masters I: D40-54 und H40-54 (Jahrgänge 1963-1977)
  • Masters II: D55-64 und H55-64 (Jahrgänge 1953-1962)
  • Veteranen: D65+ und H65+ (Jahrgänge 1952 und älter)

In den Kinder-Kategorien ist es gestattet, regulär (d.h. ohne AK-Wertung) in Gruppen oder mit Schatten zu laufen.

Bei den Sprintkategorien im DTB gab es ab der Saison 2012 eine Änderung, die auch die Läufe zur Deutschen Park Tour (DPT) betrifft.  Der Fachausschuss ist übereingekommen, diese Änderung bis auf Weiteres nicht zu übernehmen.  Für SaarlandCup-Läufe, die auch Läufe zur DPT sind, gilt daher:

  • die DPT-Kategorien 19-, 35- und 45- laufen dieselbe Bahn (jeweils D und H)
  • für die SaarlandCup-Wertung werden die Teilnehmer der 35- nach Alter eingereiht in 19-39 bzw. 40-54 und dort mit gewertet

Grundlegendes

Diese SaarlandCup-Saison besteht aus 7 Einzelwettkämpfen.  Jeder erfolgreiche Läufer (kein AK, kein Fehlstempel) erhält seine Wertungspunkte entsprechend seiner Leistung nach der 2011 eingeführten und 2012 korrigierten Wertungsformel mit dem Wertungsprogramm (Stand 2016 mit optionaler CSV-Ausgabe) berechnet.  Dafür wird ein Python-Interpreter benötigt.  Die seither eingesetzten Wertungsparameter sind:

  • Basiswert: 100
  • Lkm-Faktor: 7
  • Bahnausgleich: 6 (bei Sprint: 4)
  • Wettkampfgewicht: 2 (bei urbanem Terrain: 5/2)
  • Bahngewicht: 1/2 (bei urbanem Terrain: 0)
  • Kategoriegewicht: 1/2
  • erweiterter Modus (Option -X) bei genügend Beteiligung (s.u.)

Als Referenzkategorie gilt normalerweise die Herren-Elite H19-39.  Sollte eine andere Kategorie deutlich stärker besetzt sein, kann diese zur Referenzkategorie bestimmt werden. 

Die Summe der 5 höchsten Wertungspunkte der Saison bestimmen die Gesamtpunktzahl jedes Läufers und damit seinen Platz in seiner Wertungskategorie der Gesamtwertung.   Bei Kategorien, in denen Orientierungshilfen gegeben sind (z.B. Fähnchen-OL, Jalonnée) oder ohne AK-Wertung als Gruppe teilgenommen werden darf (Anfänger, Kategorien mit Schatten), macht eine Wertung in dieser Form keinen Sinn und wird daher unterlassen.

Bei der Siegerehrung werden nur Kategorien berücksichtigt, die bei mindestens drei Wettkämpfen besetzt waren und mindestens drei Teilnehmer in der abschließenden Wertungsliste haben.

Hochstarten

Jeder Läufer kann mit allen seinen Läufen in einer Wertungskategorie gewertet werden, auch wenn er einzelne oder alle Wettkämpfe in einer anderen zulässigen Kategorie hochstartet.  Für das Hochstarten gelten - unabhängig von den Regelungen eines Wettkampfs, die Ausrichter und Veranstalter zu verantworten haben - folgende Regeln für die Zulässigkeit:

  • Hochstarten von einer Damen- in eine Herrenkategorie ist nicht zulässig
  • bei nicht volljährigen Teilnehmern ist Hochstarten nur in der nächstälteren Kategorie zulässig, d.h. Kinder dürfen in Schüler hochstarten, Schüler in Jugendliche, und Jugendliche in Elite
  • bei volljährigen Teilnehmern ist Hochstarten in allen jüngeren Alterskategorien bis Elite zulässig.

Hochstufen

Normalerweise ist die Alterskategorie eines Läufern seine Wertungskategorie.  Auf Wunsch kann er sich bei der ersten Teilnahme der Saison auch in eine andere zulässige Wertungskategorie hochstufen lassen.  Zulässig sind alle Kategorien, in denen auch Hochstarten zulässig ist.  Die Entscheidung ist verbindlich für die gesamte Saison.  Der Läufer wird dann behandelt wie ein regulärer Angehöriger der neuen Wertungskategorie, d.h. es zählen dann für seine Wertung nur noch Läufe in mindestens dieser Wertungskategorie.  Diese Änderung der Wertungskategorie muss spätestens bei der ersten Teilnahme der Saison im WKZ bekannt gegeben werden.

  • Beispiel 1: Ein Jugendlicher aus H15-18 wird normalerweise in H15-18 geführt.  Falls er nun bei einzelnen Wettkämpfen in H19-39 hochstartet, kann er die dort erzielten Wertungspunkte in die Wertung in H15-18 mitnehmen.  D.h. in H15-18 zählen für ihn Wertungspunkte aus beiden Alterskategorien. 
  • Beispiel 2: Eine Schülerin aus D11-14 möchte in D15-18 geführt werden und beantragt die Hochstufung beim ersten Lauf der Saison.  Um Wertungspunkte zu bekommen, muss sie in den Wettkämpfen der Saison in D15-18 starten.  Startet sie bei einem Lauf in D11-14 (z.B. bei der SEM), ist das für den Wettkampf zulässig (z.B. kann sie Saarlandmeisterin werden), sie bekommt aber keine Wertungspunkte für diesen Lauf.  Startet sie in D19-39, bekommt sie auch keine Wertungspunkte, weil sie in D15-18 schon ihr Hochstartrecht als Schülerin ausgereizt hat.
  • Beispiel 3: Ein Masters II aus H55-64 möchte nicht nur in H40-54 hochstarten, sondern auch dort gewertet werden, entscheidet sich also bei seinem ersten Start der Saison für H40-54 als seine Wertungskategorie.  Dann zählen für ihn Läufe in H55-64 nicht mehr für den SaarlandCup.  Er muss, um Wertungspunkte zu bekommen, in H40-54 starten, darf aber natürlich auch in H19-39 hochstarten und diese Wertungspunkte nach H40-54 mitnehmen.

Bonusregeln

Boni für Wettkampf-, Bahn- und Kategorieschnellste durch Anwendung des erweiterten Modus des Wertungsprogramms gibt es nur bei genügender Beteiligung im betreffenden Wettkampf.  Mindestens eine der folgenden (sehr weichen) Bedingungen muss zutreffen:

  • Anzahl der gewerteten Teilnehmer ist mindestens 2 mal Anzahl der gewerteten Kategorien plus Anzahl der gewerteten Bahnen plus eins. Oder, anders gesagt: Neben einem Wettkampfbesten, den Bahnbesten und den Kategoriebesten gibt es im Schnitt mindestens einen „nicht-besten” Teilnehmer pro Kategorie.
  • bei mindestens der Hälfte der gewerteten Kategorien gibt es mindestens drei gewertete Teilnehmer, oder, anders gesagt, ein besetztes Podium.
  • in einer der Hauptkategorien Herren oder Damen (D/H19-39) gibt es mindestens sechs gewertete TeilnehmerInnen, oder, anders gesagt, ein vollständiges Podium.