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Auftakttrainingslager 2020 in Saarbrücken

Das diesjährige Auftaktwochenende fand Ende Februar wie in den vorangegangenen Jahren wieder an der Herrmann-Neuberger Sportschule in Saarbrücken statt. Dabei ging es für die saarländische OL-Jugend gemeinsam mit dem rheinhessischen D-Kader rund um die Sportschule auf die verschiedenen Trainingsrunden.


Das Team beim Trainingstag in Oberbexbach

Voller Einsatz beim Warmlaufen

Auch einige Theorieeinheiten galt es zu bewältigen

Dehnrunde vor dem letzten Training (Schleppstaffel)

Zum Saisonauftakt in Saarbrücken war der komplette D-Kader inklusive Perspektivkader und ausgewählter Gäste am Start

Zusätzlich zu diesem Trainingslager wird seit mehreren Jahren vorher ein Trainingstag veranstaltet, welcher noch mehr auf Anfänger ausgelegt ist. In diesem Jahr konnten am 08.02. wieder über 30 junge Teilnehmer aller Altersstufen begrüßt werden, welche durch die beiden Trainingseinheiten auf ihrem jeweiligen Niveau gefordert wurden. Die beiden Trainings fanden wieder, wie letztes Jahr, in Oberbexbach statt und setzten sich aus einem Golf-OL am Vormittag im Wald sowie einem Handicap-OL am Nachmittag im Stadtgebiet zusammen.

Beim diesjährigen D-Kader-Wochenende in Saarbrücken war eine Fülle an Teilnehmern aus dem Saarland zu finden. Neulinge sowie langjährige Mitglieder des Teams kamen während der Trainings auf ihre Kosten. Viele von den Teilnehmern waren während des Wochenendes in der Unterkunft der Sportschule untergebracht, während andere nur tagsüber für die Trainings zum Team stießen. Das Trainingslager an der Sportschule setzt sich aus einer Kombination aus Trainingseinheiten und OL-spezifischen Theorieeinheiten zusammen. Die Theorieeinheiten in diesem Jahr standen dabei alle unter dem großen Thema der mentalen Komponente des OL-Sports und dienten gleichzeitig, durch den Einsatz entsprechender Karten, als Vorbereitung auf den JJLVK.

Am Freitagnachmittag ging es los mit einem Partner-Relocation-Training über den Campus der Uni Saarbrücken sowie im höhenmeterreichen Waldgebiet neben der Sportschule. Auf der Karte „Schwarzenberg“ wurde somit nicht nur die Orientierungsfähigkeit auf die Probe gestellt. Am Abend folgte die Trainingsauswertung sowie der erste Theorieblock mit dem Thema „Psyche und Laufen“, in dem vieles über die eigene Einstellung während des Laufens erklärt wurde.

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück gleich weiter mit einem weiteren Theorieblock mit dem Thema Mentaltrainingsformen im OL. Im Anschluss ging es weiter mit einem weiteren Training, in Form von Technikschlaufen. In diesem wurde auf der Karte „Dreibannstein“ Fokus auf das Kompasslaufen, das Lesen der Höhenlinien sowie das enge Arbeiten mit der Karte in jeweils einer Schlaufe gelegt.

Mittags folgte dann ein Training in der Halle. Der Fokus lag dabei auf der richtigen Lauftechnik sowie Übungen zum Trainieren des Memorierens der Karte. Die Wichtigkeit dieser Fähigkeit wurde zuvor in dem Theorieblock am Morgen bereits verdeutlicht.

Nach dem Hallentraining folgte wiederum eine Theorieeinheit mit dem Thema der Fehlervermeidungsstrategien und ein Nacht-OL am Abend, was den Tag abrundete. Die Runde des Nacht-OLs fand wieder auf der Karte „Schwarzenberg“ statt und wurde am nächsten Tag als sehr gelungen gelobt.

Der Sonntag begann mit einer Theorieeinheit, in der es um Startroutinen ging. Dabei wurden zwei Beispiele für Startroutinen vorgestellt und es wurden nützliche Tipps für die eigene Startroutine gegeben. Im Anschluss folgte die letzte Trainingseinheit in Form einer Schleppstaffel im Waldgebiet hinter dem Wildpark. Bei der Schleppstaffel konnte sich jeder im Postensetzen ausprobieren und hat dadurch erfahren, dass das Postensetzen noch mal um einiges schwieriger ist, als bereits gesetzte Posten zu finden. Als Abschluss für das Wochenende gab es dann noch eine kleine Feedbackrunde und dann war das lehrreiche, anstrengende aber auch lustige Trainingswochenende schon wieder vorbei.

Autor: Rica Wirtz
Eingestellt am: 09.03.2020